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Aktueller Stand zur Kommunikation mit dem Bezirksamt

Am 14. Juli haben wir uns schriftlich ans Bezirksamt gewandt, um die für uns wesentlichen Punkte für einen Umzug zu formulieren und den weiteren Ablauf bis dahin abzustecken. Nun erwarten wir den Entwurf einer Beschlussvorlage durch das Bezirksamt.

Zur Vorbereitung der BA-Vorlage ist uns folgende Vorbemerkung wichtig:

Der Entwurf zur BA-Vorlage sollte möglichst konkrete Aussagen enthalten, wie sich der Bezirk den Umzug des himmelbeets an einen neuen Standort vorstellt.

Um auf einen Entwurf entsprechend reagieren zu können, erbeten wir uns für die interne Diskussion eine angemessene Frist von mindestens einer Woche. Aktuell sind wir mit einer Vielzahl von Aktivitäten beschäftigt, so dass eine kurzfristige Abstimmung leider nicht möglich ist.

Die Vorbereitung des Entwurfs zur BA-Vorlage möchten wir an dieser Stelle mit ein paar wesentlichen Punkten anreichern, die aus unserer Sicht maßgeblich für die erfolgreiche Weiterentwicklung des himmelbeets an einem neuen Standort sind:

  • Die neue Fläche sollte sowohl in punkto Barrierefreiheit als auch Einsehbarkeit gut zugänglich sein.
  • Auch sollte die Sichtbarkeit des Gartens zum Straßenraum gewährleistet sein.
  • Für unsere Aktivitäten benötigen wir eine Fläche mit guten Lichtverhältnissen, d.h. ausreichend Sonne für das Gärtnern sowie Schatten für weitere Aktivitäten.
  • Die Fläche sollte zur Einbindung eines möglichst großen Kreises an Personen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus eine hohe Aufenthaltsqualität mit sich bringen.
  • Zudem sollte eine langfristige Nutzungsperspektive gewährleistet sein.

Unter Berücksichtigung dieser Punkte sollte die Vorlage zum BA-Beschluss eine klare Aussage treffen, welche Flächenoptionen sich für uns bieten und wie der weitere Prozess bis zum Umzug erfolgen soll (inkl. Darstellung der Zeitschiene). Dies ist insofern relevant für uns, da wir zeitnah den weiteren Sondierungsprozess für den neuen Standort vorbereiten wollen; inkl. der Beteiligung der betroffenen Nutzer/innen, Anwohner/innen sowie Initiativen.

Aktuell stehen für uns folgende Flächen zur Diskussion:
  • Ruheplatzstraße 8-12 (Fläche vor der VHS)
  • Schulstraße 118 (ehemalige Passierscheinstelle)
  • Eine Kombination beider Flächen (je nach Flächenzuschnitt/ -größe und Nutzungsoptionen)
  • Eine Alternativfläche, sofern eine der oben genannten Flächen nicht in Frage kommt (siehe Diskussion zur Passierscheinstelle auf der letzten Sitzung der BVV)

Ferner sollte aus dem BA-Beschluss ersichtlich werden, wie sich der Bezirk den Umzug des himmelbeets organisatorisch und finanziell vorstellt.

Auch benötigen wir noch eine vertragliche Zusicherung der aktuellen Flächennutzung bis Ende 2018. Diese sollte ebenfalls Bestandteil der BA-Vorlage sein.

Unabhängig vom BA-Beschluss wäre zudem ein Vorvertrag zwischen Bezirk und himmelbeet zu den genannten Punkten aus unserer Sicht wünschenswert.

Comments(2)

  1. Reply
    Anja says

    Wäre für Euch nicht der Max-Joseph-Metzger Platz optimal? Er ist riesig, wird nie genutzt ( weil direkt an der Strasse) hat gute Lichtverhältnisse und nebenan ist ein Spielplatz – Eltern könnten bei Euch gärtnern oder Kaffee trinken während die Kinder auf dem Spielplatz spielen. Win-win für alle! 🙂

    • Reply
      Anja Rillcke says

      Liebe Anja, danke für Deinen Vorschlag. Über den Max-Joseph-Metzger-Platz haben wir meines Wissens noch nicht nachgedacht. Er wird ja gerade umfangreich umgebaut. Bei alternativen Standorten müssen wir zuallererst die Besitzverhältnisse klären. Im Moment weiß ich nicht, ob der M-J-M-Platz dem Bezirk gehört. Ich nehme Deine Idee mal mit ins nächste Flächentreffen und wünsche Dir eine schöne Woche, Anja

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