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Café-Umfrage

Fragebogen Blogbild

Die Ruhe hier im Low Waste Blog täuscht: Offline sind wir sehr aktiv und recherchieren zu Möglichkeiten der Müllvermeidung und -reduzierung, die im himmelbeet-Café umgesetzt werden und auch auf andere Betriebe übertragbar sind. Damit unsere Ideen an den tatsächlichen Problemen und Möglichkeiten der Abfallvermeidung im Gastronomiebetrieb anknüpfen, wollten wir andere Weddinger Cafés einbinden und ihre Erfahrungen in der Praxis berücksichtigen.

Deswegen haben wir einen Fragebogen entwickelt und mehreren Cafés im Wedding einen Besuch abgestattet, bei dem wir wissen wollten, was sie zum Thema Müllvermeidung zu erzählen haben:

Woher kommen die Lebensmittel?
Ein Großteil dessen, was in den Cafés verarbeitet wird, wird auf dem Großmarkt und bei Lieferanten eingekauft, was sich natürlich auf die Verpackung auswirkt. Kleine, direkte Einkäufe sind die Ausnahme.

Was kommt in die Tonne?
Einen großen Anteil des Verpackungsmülls machen TetraPacks und andere Plastikverpackungen aus. Je nach Größe des Cafébetriebs fallen schnell mal 10-30 TetraPacks Milch und Saft und mehrere Kaffee-Vakuumverpackungen pro Tag an. Viel Müll entsteht aber auch durch Verpackungen „to go“, wie Pappbecher und Plastikdosen für Salate oder Desserts.

Welcher Müll ist vermeidbar?
Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, bzw. komplexer, als es den Anschein hat.  Zum Beispiel Milch-TetraPacks – Könnten die nicht problemlos durch Mehrwegverpackungen wie Flaschen oder Kanister ersetzt werden? Cafés verwenden gerne H-Milch, da sie ungekühlt und in größeren Mengen gelagert werden kann. Gäbe es den zusätzlichen Kühlraum für Frischmilch überhaupt?

Wir danken den Weddinger Caféinhabern und -mitarbeitern für die Teilnahme an der Umfrage! Wir freuen uns auf den weiteren Austausch!

 

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