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Dohnagestell – Ein Kräutermärchen

Es war einmal ein altes Schloss am Rande des Waldes beim fernen Plötzensee. Sein riesiger Garten und schöner Rasen bot den Höflingen viel Platz zum Spazieren, Erholen und Sonnenbaden. Doch eines fehlte noch: ein vielfältiger Kräutergarten um die Festmahle zu würzen, die fleißigen Hofbienen zu ernähren und alle Ritter stark und gesund zu halten…

So fing unser Kräutermärchen an und so sah der Hügel vom Garten der Lebenshilfe Anfang April noch aus.

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Nach einer Power-Aktion und vielen Spatenstichen entstand dann das Beet in Form eines Rondells. Das Projekt ging jedoch erst richtig los, als am 14. Mai die etwa zwanzig TeilnehmerInnen sich im himmelbeet kennenlernten. Nach einer Vorstellungsrunde führte Romain uns durch den Garten, um bei den vielen Kräutern, die da schon wuchsen, Inspiration zu finden. Thomas zeigte uns wie die Sofortbildkamera funktioniert und Johanna und Sabrina teilten sich die Aufgabe unser erstes Treffen in Bildern festzuhalten. Bei einem Stück selbstgebackener Kräuter-Zucchini-Quiche und einem warmen Kräutertee überlegten wir uns dann, welche Kräuter wir anbauen könnten und was wir bei den Workshops lernen wollen.

Es war ein schönes erstes Zusammensein, bei dem man spüren konnte, dass alle das Projekt mit viel Motivation angingen. Und bei allen individuellen Unterschieden der Teilnehmer gab es vom Start an eine besondere Atmosphäre des Aufeinanderzugehens: hier würde nicht nur ein gemeinsamer Kräutergarten entstehen, auch eine tolle Gruppe wird zusammenwachsen.

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Am 21. Mai war dann unser erster Gartentag und gleich auch der erste Workshop. Wir lernten, wie Kräuter sich von anderen Pflanzen unterscheiden, was sie brauchen, um gut zu wachsen, und was zu beachten ist bei der Planung der Beetbepflanzung. Die einzelnen Parzellen des Rondells wurden unter den Teilnehmer*innen aufgeteilt und gemeinsam pflanzten wir dann die ersten Kräuter: Basilikum, Borretsch und Stockrose. Die Sonne lachte vom Himmel, in der Luft lag ein lieblicher Duft, die Bienen summten und unser Garten bekam ein Gesicht.

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