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Getränkeverpackungen

Wenn wir vor einem Getränkeregal stehen, werden wir mit einer Vielfalt an Getränkeverpackungen konfrontiert. Zur Auswahl stehen Mehrwegflaschen aus Glas, PET-Mehrwegflaschen, PET-Einwegflaschen und TetraPacks. Auch bei den von uns befragten Cafés machen Getränkeverpackungen einen besonders großen Teil der Verpackungsabfälle aus:        Aber welcher Apfelsaft ist denn nun der verpackungsärmste?

Bei Mehrwegsystemen ist durch mehrfache Befüllung der Einsatz von Ressourcen bei der Produktion geringer und so fällt im Vergleich zu Einwegsystemen weniger Abfall an, auch wenn zusätzliche Umweltbelastungen durch die Reinigung der Behälter in die Gesamtbetrachtung einfließen.

Welche Flaschen Mehrwegflaschen sind, ist nicht immer leicht zu erkennen, zumal auch auf Einwegflaschen ein Pfand genommen wird. Die Pfandhöhe hilft weiter: denn hohe Pfandbeträge sind ein Hinweis auf Einwegflaschen!

Die Glasflasche bietet im Vergleich verschiedener Mehrwegsysteme Vorteile: Sie werden doppelt so oft wiederbefüllt und gelten als chemisch neutral, während PET-Flaschen nicht als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden, da das Risiko besteht, dass Chemikalien aus der Flasche an die Trinkflüssigkeit abgegeben werden. Während sich Glas zu 100 Prozent recyceln lässt, ist bei PET-Flaschen nur ein Teil für die Herstellung neuer Flaschen geeignet. Zu bedenken ist allerdings, dass der Transport aufgrund des höheren Gewichts von Glas gegenüber PET mehr Energie erfordert.

Und Verbundverpackungen (z. B. TetraPacks) müssen im Recycling-Milchflasche4
Zyklus zerlegt und aufbereitet werden. Grundsätzlich lässt sich hier zwar eine hohe Sortenreinheit im recycelten Kunststoffprodukt erzielen. Aber nur etwa ein Drittel der in Deutschland verkauften Verbundverpackungen werden recycelt. Der überwiegende Anteil wird verbrannt.

Aus Umweltsicht besser: Mehrwegsysteme von regionalen Anbietern. Diese haben kürzere Transportwege, benötigen weniger Ressourcen und vermeiden Verpackungen. Und wenn doch mal ein TetraPack anfällt, lassen sich daraus mit ein bisschen Kreativität auch neue Dinge basteln!

Und hey, wie wärs mal mit selbstgemachter Milch? Probiert euch doch mal mit Mandelmilch (Rezept: schwatzkatz.de):
Zutaten: ca. 80-100 g Mandeln ohne Schale / 500 ml Wasser / 1 Prise Salz / ggf. Mittel zum Süßen

  1. Mandeln über Nacht einweichen
  2. ca. die Hälfte des Wassers mit den restlichen Zutaten mixen bis ein cremiger Brei entstanden ist, Wasser nach und nach zugeben
  3. abseihen und Milch in einem Nussmilchbeutel oder in einem feinen Tuch auspressen

Die Mandelmilch hält im Kühlschrank 2-3 Tage.

Woher kommen eure Milch- und Saftverpackungen zuhause und welche Recyclingideen kennt ihr? Schreibt uns im Ideenbriefkasten!

Ideenbriefkasten

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