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Himmlische Rezeptideen VI

Hallo! Nach kurzer Sommerpause geht es endlich weiter mit meinen Rezeptideen!

Heute möchte ich Euch ein Rezept aus dem fernen Veganesien näherbringen. Veganesien ist ein klitzekleiner Inselstaat im entlegensten Zipfel des Pazifistischen Ozeans. Tierhaltung und das Essen anderer Lebewesen sind kulturell verpönt.

Quatsch beiseite! Dies ist ein Veganes Rezept, dass ich als Nicht-Veganer so auch oft in meinem Speiseplan habe. Man kann aber natürlich auch verschiedene Fleischsorten hinzufügen. Ist dann halt nicht mehr ganz so vegan 😉

Die Bulgurbeilage ist, finde ich persönlich, die perfekte Ergänzung. Mit Reis oder einfach Brot schmeckt das Curry aber ooch lecker.

Das schöne an dem Gemüsecurry ist: Man kann gewürzmäßig so richtig ausrasten. Natürlich könnte man auch die fertige Currypaste aus dem Asiamarkt benutzen und etwas aufpeppen. Man kann aber auch einfach mal eine eigene Gewürzmischung kreieren und rumprobieren. Das ist cooler und macht mehr Spaß!

Zutaten (4-6 Personen)

Curry


 

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 400 g Bohnen
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 große Süßkartoffel (es können auch jegliche andere Gemüsesorten ausprobiert werden, ich persönlich versuche immer eine Hülsenfrucht dabei zu haben)
  • Frisches Koriandergrün
  • Zitronengras
  • Gewürze (Cumin, Kurkuma, Koriander, Kardamon, Piment, dunkle Senfkörner,)
  • Curryblätter (gibt’s frisch beim Asia Supermarkt See Ecke Müllerstr.)
  • Chilli (nach Belieben, ich habe eine Habanero-Schote verwendet, das könnte aber einigen zu scharf werden)
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Tomatendose
  • Ingwer
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Bulgurbeilage

  • Bulgur
  • Rosinen
  • Honig (nach berechtigter Kritik: der Honig ist natürlich nicht vegan, man kann ihn aber gerne durch Agavendicksaft o.Ä. ersetzen! Sorry…)
  • Zimt
  • Cumin (gemahlen)
  • Nüsse
  • Olivenöl
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Zubereitung

Curry

Zuerst stellen wir die Würzmischung her. Dazu von jedem der Gewürze einen halben Teelöffel ohne Öl in eine Pfanne geben und unter ständigem Rühren trocken anrösten bis ein deutlicher Duft emporsteigt (in diesem Moment schwelge ich immer ein wenig in Glückseligkeit und träume mich in ferne Gefilde auf orientalische Gewürzmärkte). Dann die Gewürze in einen Mörser und zu einem möglichst feinen Pulver zerstoßen.

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Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Weißen Teil des Zitronengrases fein hacken. Knoblauch Fein hacken. Zwiebel fein hacken. Ingwer reiben. Chilli klein hacken. (Ich haue das alles einfach nochmal in den Mixer und püriere das alles zusammen zu einer schönen Paste) Etwas Öl (z.B. Erdnussöl) in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Paste hinzufügen und etwas andünsten. Gemüse hinzufügen. Dosentomaten hinzufügen. Kokosmilch einrühren, aufkochen und köcheln lassen, bis alle Gemüse den gewünschten Garpunkt erreicht haben. 

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Bulgurbeilage

Pro Person ein kleines Glas (0,1l) Bulgur abmessen. In einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, bis er gut bedeckt ist. Einige Minuten quellen lassen. Wenn die Körner weich genug sind, zwei EL Olivenöl, ein EL Honig eine Prise Zimt und Cumin unterrühren. Dann pro Person jeweils einen EL Nüsse (gehackt) und Rosinen (ebenfalls grob gehackt) unterheben.

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Bulgur und das Curry auf einem Teller anrichten und mit gehacktem Koriandergrün dekorieren!

Guten Appetit!

Flo

Comments(2)

  1. Reply
    Dorothee says

    Hallo Flo,
    hört sich gut an und ich werde es sicher ausprobieren. Aber Hooooniiig ist auch nicht wirklich vegan 😉 – auch wenn die Bienen im Himmelbeet leben.
    LG
    Dorothee

    • Reply
      Florian Bachri says

      So ein Mist! Ich hab echt lange gegrübelt ob ich irgendwas übersehen habe! Habe mich wohl zu sehr auf das Curry konzentriert… Aber der Honig ist ja relativ einfach vegan zu ersetzten. Bin halt selbst nicht so der Veganer… Danke für das aufmerksame Lesen und viel Spaß beim Nachkochen!

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