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Kreative Explosion am 3. und 4. tuml- Tag

Wir haben an unserem Willkommensschild für den Garten gebaut. Es heißt Besucher*innen in mehreren Sprachen „Willkommen“. Und wird in Zukunft am Eingang des Gartens hängen. Zuerst wurde geschliffen, weiß lackiert und dann gemeinsam überlegt:

Holzschild

  • Welche Sprachen wollen wir verwenden?
  • Wo hat das Himmelbeet –Logo seinen Platz?
  • Wer soll es sehen können? Wir fanden so viele Sprachen interessant!
  • Hatten wir überhaupt die richtige Übersetzung gefunden?

Zum Glück besuchten uns Muttersprachler*innen aus verschiedenen Ländern im Garten, die uns helfen konnten. Der Wedding ist und bleibt vielfältig.

Verschiedene Sprachen

An zwei tuml -Samstagen bastelten wir am Willkommenschild. Mit Farbe und Pinsel machten wir uns ans Werk. Wir arbeiteten mit Schablonen für jede Sprache. Die Mutigen malten freihändig.

 

Und es gab auch etwas Leckeres!

Zubereitung DSC_0042

Gemeinsame Zubereitung der Gerichte

Das Kochen bereitet uns weiterhin großen Spaß. Auf den Bildern unten siehst du die fertigen Gerichte: Am dritten tuml –Tag bereiteten wir nach getaner Arbeit einen Bulgursalat mit Joghurt –Dressing und Baguette zu. Am vierten tuml –Tag schlemmten wir bei Hitze einen frischen Obstsalat mit selbst gemachtem Vanillequark, veganem Schokoladenmousse und Waldbeerenpüree.

Salat und Brot DSC_0052

Am 3.tuml–Tag gab’s Köstlichkeiten!

Lecker DSC_0046

… und genauso am 4.tuml–Tag!

Das Schild füllte sich ganz von selbst: Während wir kochten, ließen wir es in der Sonne trocknen. Immer wieder kamen Leute, schauten sich das Schild an und malten eine neue Sprache in einer anderen Farbe dazu. Und plötzlich war aus dem weißen Holzschild ein farbenfroher Hingucker geworden! Das Ergebnis siehst du demnächst im Garten! Bald wirst du beim himmelbeet in folgenden Sprachen begrüßt: Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Arabisch oder Koreanisch. In Sonnengelb, Feuerrot, Grasgrün, Gold, Flieder oder Himmelblau.

Ankommen heißt manchmal vor llem „erstmal sitzen“ und „Mit dabei sein!“, findet beispielsweise. Mario, der bei uns seit tuml- Beginn fleißig Schubkarren voller Erde durch den Garten fährt.
„Das Ankommen“, findet Andrea, „klappt, wenn mich jemand in Empfang nehmen will.“ Es heißt für Jörg auch „Danke, dass ich mit dabei sein darf“.

Und wir wollen noch mehr: Eine wechselnde Sprache des Monats. Willkommen auf Gebärdensprache. Ein Glockenspiel über dem Eingang, das Menschen willkommen heißt, die nicht lesen oder sehen, aber hören können. Damit jeder dabei sein kann.

Inklusion heißt vielleicht auch: Weiterdenken. Noch mehr wahrnehmen. Eben alle einladen.

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