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Primärverpackungen

Primärverpackung sind alle Verpackungen, die direkt mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen, wie zum Beispiel Dosen, Plastikschalen und -folien, Kartons und TetraPacks. Der Blick ins Supermarktregal zeigt, dass es eine ganze Menge Müll ist, den wir als Produktverpackungen mit nachhause nehmen. Das muss nicht sein!

Tipps zur Vermeidung von Verpackungsmüll:

  1. Nutzt, wann immer möglich, Mehrweg-Behälter im Pfandsystem. Die gibt es nicht nur für Getränke und Milchprodukte – Cafés oder Büros mit einem ausreichend großen Verbrauch können auch Kaffee im Pfandeimer einkaufen. Das bieten zunehmend mehr Röstereien an, im Wedding beispielsweise Five Roasters (die gerade übrigens Upcycling-Ideen für Kaffeetüten suchen).

  1. Ein Tipp, den wir gar nicht oft genug wiederholen können: Verpackungsfrei einkaufen! Im himmelbeet-Café verwenden wir neuerdings Spülmittel, Waschmittel und Allzweckreiniger von einem Hersteller, der ein Null-Müll-System aufgebaut hat und die Kanister zur Wiederbefüllung zurücknimmt.

  2. Auch der Einkauf von Großgebinden spart Verpackungsmüll. Einen 25kg-Sack leert man nicht alleine, aber vielleicht wollen Freunde und Nachbarn ja mitmachen? Die CSA in der Malplaquetstraße organisiert so einen gemeinsamen Einkauf bereits in der Nachbarschaft. Bei Zero-Waste-Lifestyle findet ihr eine gute Übersicht von Läden, die Trockenwaren in Großpackungen verkaufen.

 

Womit habt Ihr gute Erfahrungen gemacht und was würdet Ihr gerne mal ausprobieren? Wir freuen uns über Feedback im Ideenbriefkasten!

Ideenbriefkasten

 

Zum Weiterlesen: Drei schöne (deutschsprachige externe) Blogs, bei denen Ihr reichlich Anregungen für Müllvermeidung im Alltag findet:

Fool Fashion
Zero Waste Lifestyle
widerstandistzweckmäßig

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