Satzungsauszug der himmelbeet gemeinnützige GmbH

„Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des urbanen Umwelt- und Naturschutzes im Sinne des Naturschutzgesetzes, der Volksbildung, die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Sie versteht sich als ein Forum, in dem aus der Vielfalt von Sprachen, Arbeitsweisen und Lebenserfahrungen multikultureller Austausch und Toleranz wächst, neue Kommunikationsformen entstehen und das als Begegnungsorte dafür urbane Gärten entwickelt.

Die Gesellschaft hat die Aufgabe:

(1) In gleichberechtigter Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Ländern neue Konzepte von Arbeit und gesellschaftlichem Miteinander zu erproben. Diese findet ihren praktischen Ausdruck schwerpunktmäßig in der Förderung und dem Aufbau von „Interkulturellen Gärten“.

(2) Die Verständigung und den Austausch von Menschen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Herkunft zu ermöglichen, mit dem Ziel der sozialen Integration und gemeinsamen Aktivitäten um so die Berührungsängste mit anderen Kulturen, Sitten, Gebräuchen und Gewohnheiten abzubauen und den gegenseitigen Respekt zu fördern.

(3) MigrantInnen und Flüchtlinge bestimmen mitverantwortlich die inhaltliche und ästhetische Organisation der Gärten, die Fortbildungsinhalte, die Kulturaktionen und die Verbreitung der Projektidee.

(4) Die Eigeninitiative, die Eigenarbeit und den Austausch von Wissen und sozialen Fähigkeiten in „Interkulturellen Gärten“ und darüber hinaus zu beleben.

(5) Die Selbstorganisation, Eigenversorgung, Gesundheit, soziale Nähe, psychosoziales Wohlbefinden und persönliche Entfaltung aller Projektmitglieder – Kinder, Jugendlicher und Erwachsener – zu fördern.

(6) Die Entstehung, die Verbreitung und die Vernetzung von „Interkulturellen Gärten“ durch Zusammenarbeit mit Gruppen, Vereinen, Verbänden und Institutionen zu fördern. Die Gemeinschaftsgärten sind als konkrete Beispiele einer multikulturellen Welt im Kleinen auf alle Regionen des Bundesgebietes und Europas übertragbar, wo der Wunsch besteht, dass Völker zusammenwachsen.

(7) Die ökologische Gartenbewirtschaftung zu fördern. Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch (a) Die Errichtung von „Interkulturellen Gärten“. (b) Die Förderung der vorhandenen Kompetenzen der Mitwirkenden durch fachliche Betreuung, Fortbildungsangebote und gemeinsame Aktivitäten (Sommerfeste, Anbau, Verarbeitung von Obst und Gemüse, gemeinsame Kochveranstaltungen, gemeinsames Bauen, etc.). (c) Die Entwicklung der „Interkulturellen Gärten“ zu Begegnungs- Kommunikations- und Produktionszentren, die ihren Mitwirkenden und Personen in deren Umfeld die Möglichkeit bieten, interkulturelle Kompetenz und Kompetenzen in der ökologischen Gartenbewirtschaftung zu erwerben. (d) Die Förderung von ehrenamtlichem Engagement. (e) Die Bereitstellung von Werkstätten, in denen Kurse durchgeführt werden, autodidaktisches Lernen möglich ist und interkulturelle Gemeinschaft gelebt wird. (f) Indem durch die gleichberechtigte Bewirtschaftung, Pflege und Nutzung einer Fläche die Begegnung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Milieus gefördert wird. (g) Indem durch den ökologischen Anbau und die Durchführung von Veranstaltungen (Themenabende, Workshops und Projekttage) in Zusammenarbeit mit anderen Trägern (sozialen Trägern, Universitäten) Informationen bereitgestellt werden können. ”

Wir sind wegen Förderung von Umwelt- und Naturschutz, der Volks- und Berufsbildung, internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I, Berlin, Steuernummer 27 / 613 / 02650 vom 07.10.2013 für 2012 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.