Vielleicht habt Ihr bereits davon gehört: Die gemeinnützige Organisation AMANDLA EduFootball e.V. aus München möchte zusammen mit der Oliver Kahn Stiftung auf der Fläche, auf der momentan unsere Beete stehen, einen Safe Hub (d.h. ein Fußballausbildungszentrum mit Kunstrasenplätzen) bauen. Auf ihrer Webseite heißt es „AMANDLA nutzt die Kraft des Fußballs vereint mit ganzheitlicher Bildung um Kinder und Jugendliche zu stärken und Leben zu verändern. Als Plattform dafür dienen die AMANDLA Safe-Hubs, sichere Bildungszentren in sozialen Brennpunkten.“ Es geht dabei also um Fußballsozialarbeit.

Zusätzlich möchte der Bezirk zwischen der aktuellen himmelbeet-Fläche und der benachbarten Volkshochschule eine Sporthalle errichten.

Nach anfänglicher Sorge und zahlreichen Diskussionen mit allen Verantwortlichen sehen wir eine gemeinsame Entwicklung beider Projekte auf derselben Fläche als die beste Lösung an, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Das heißt:

  1. dass insbesondere das Dach der Sporthalle dauerhaft für unseren Gemeinschaftsgarten und alles, was dazu gehört, genutzt werden soll. Nur so kann verhindert werden, dass ein soziales Projekt durch ein anderes soziales Projekt verdrängt wird.
  2. Gleichzeitig steht das Sporthallendach auch für eine dauerhafte Sicherung des Gartens am jetzigen Standort Leopoldplatz. Die Verbindung beider Projekte erzeugt eine enorme Strahlkraft und wäre damit ein in dieser Form einzigartiges Leuchtturmprojekt.
  3. Wir wissen aber auch, dass wir als gemeinnütziges Projekt für Integration und Umweltbildung die baulichen Mehrkosten dafür nicht stemmen können und deshalb auf die Finanzierung durch Dritte (den Bezirk, die Stiftung etc.) angewiesen sind.
  4. Viele von Euch sind nach einem ersten neugierigen Blick durch den Zaun auf das himmelbeet aufmerksam geworden. Um die Sichtbarkeit des himmelbeets zu erhalten, liegt uns darum die ebenerdige Fläche an der Ruheplatzstraße besonders am Herzen. Wir wissen, dass nur so ein einfacher Zugang und eine niedrige Hemmschwelle garantiert werden können, die für eine öffentliche, grüne Begegnungsstätte wie unsere so wichtig sind.
  5. Während der Bauphase wollen wir weiter aktiv sein. Daher soll der Bauprozess so gestaltet sein, dass wir von der jetzigen Fläche direkt aufs Dach ziehen können oder, wenn nicht anders möglich, vorübergehend eine nahe Ersatzfläche nutzen können.
  6. Um all das zu erreichen und damit wir ein frei zugänglicher Ort für euch bleiben, ist eine gemeinsame Planung des ganzen Vorhabens mit den verantwortlichen Akteuren auf Augenhöhe notwendig. Wir freuen uns darauf, den politischen Prozess und die konkrete Bauplanung aktiv mitzugestalten.

Dafür brauchen wir auch Eure Unterstützung, denn wir alle zusammen machen das himmelbeet zu dem, was es ist.

Wir wachsen weiter – für mehr Miteinander und selbstbestimmte Freiräume!

  • Mrz2017

    Ab sofort sind wir Modellprojekt! Zur Erinnerung: Gemeinsam mit dem Bezirksamt und Amandla EduFootball e.V. hatten wir einen Antrag für ein Green Urban Lab eingereicht und wurden vor einigen Tagen ausgewählt. Das himmelbeet wird damit eines von 12 Leitprojekten in Deutschland, die zeigen sollen, wie zukünftig urbanes Grün in der Stadt gestaltet werden kann....

  • Feb2017

    Wir haben uns als Modellvorhaben für das Green Urban Lab beworben. Die mit dem Bezirk abgestimmte Projektskizze für die zukünftige Gestaltung der Fläche Ruheplatzstraße 12 ging an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Im Januar 2017 folgte eine Flächenbegehung. Bis Mitte Februar soll über den Antrag entschieden werden....

  • Dez2016

    Bezirksstadtrat Carsten Spallek antwortet auf die Anfrage der Bezirksverordneten Alexander Freitag und Michael Konrad (Piratenpartei). Dabei geht es um den ausstehenden Zwischenbericht und den Stand der Planungen.

  • Nov2016

    Am 28. und 29. November 2016 präsentieren wir uns und unsere Projekte beim 6. Fachsymposium Stadtgrün. Dabei geht es um Integration und Aufbau von Sozialbeziehungen in Schulgärten, Gemeinschaftsgärten und Interkulturellen Gärten. Neben dem Inklusionsprojekt tuml stellen wir auch den letzten Stand der Flächendiskussion vor. Veranstalter sind das Bundesministerium für Ernährung...

  • Okt2016

    Zu der Steuerungsrunde waren alle Beteiligten eingeladen (Senatsverwaltung Stadt und Umwelt, Umweltamt, Quartiersmanagement, Stadtentwicklungsamt, Serviceeinheit Facility Management, AMANDLA EduFootball e.V. und das himmelbeet). Amandla stellte die aktuellen Pläne vor. Wir präsentierten u.a. unsere Alternativstudie.

  • Sept2016

    Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke hat uns beim heutigen Gespräch zugesichert, dass er sich für einen Verbleib des himmelbeet vor Ort einsetzen wird. Er begrüßt das Engagement des himmelbeet in Sachen gemeinsamer Flächenentwicklung. Dazu zählt unter anderem unser alternativer Masterplan, der ihm kurz vorgestellt und auch als Druckversion übergeben wurde.

  • Unsere ersten Gedanken zu der Alternativstudie, wie bei der gestrigen Gesprächsrunde präsentiert. Wir haben uns im PDF auf eine Variante beschränkt – zur besseren Übersichtlichkeit. Download des alternativen Masterplans als PDF: himmelbeet_alternativstudie_160908 Wir freuen uns über Eure Kommentare.  

  • Neben den Direktkandidat*innen Katharina Becker (CDU), Alexander Freitag in Vertretung für Michael Konrad (Piraten), Dr. Maja Lasić (SPD) und Jenny Neubert (Bündnis 90/ Die Grünen) waren etliche Pächter*innen und Interessierte (ca. 30-50 Leute) vor Ort. Alle Kandidat*innen haben uns öffentlich ihre Unterstützung zugesagt und begrüßen es, dass wir uns für...

  • Am 18. September wird in Berlin gewählt – allerhöchste Zeit, mal in die Zukunft zu schauen. Bei einem öffentlichen Gespräch zwischen den Direktkandidat*innen des Wahlkreises Mitte 7 wollen wir uns über „unsere“ Fläche und die damit verbundene Zukunft des himmelbeet austauschen. Jenny Neubert von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Maja Lasic...

  • Aug2016

    Treffen mit den Grünen

    9. August 2016

    Gespräch mit Frank Bertermann, grüner Bezirksverordneter und Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses und Wolfgang Lehmann, sportpolitischer Sprecher der Grünen. Idee für eine kleine Anfrage an den Bezirk zum Stand der Dinge und der Finanzierung der geplanten Turnhalle. Außerdem werden wir den Wahlkampf nutzen und die Direktkandidierenden für den Wahlkreis Mitte 7 zu...

  • Juli2016

    im Moment befindet sich AMANDLA im Gespräch mit dem Schulamt für einen möglichen Vorvertrag über die Flächennutzung der Bezirk will dazu einen ersten Vorschlag unterbreiten Das himmelbeet macht sich zeitgleich dafür stark, einen ähnlichen Vorvertrag mit dem Bezirk abzuschließen, um sich über Finanzierung, den konkreten Zeitplan und ein geordnetes, gemeinsame...

  • Auf Initiative des himmelbeet gab es ein erstes gemeinsames Treffen mit amandla e.V. Nach teilweise irritierenden Zeitungsberichten war unser erklärtes Ziel, sich persönlich kennen zu lernen und auszutauschen. Außerdem ging es um ein gegenseitiges Update zum Planungsstand und den Vorstellungen an die zukünftige Flächennutzung. Weitere regelmäßige Treffen sollen folgen.

  • Sehr geehrte Frau Smentek, sehr geehrter Herr Schmidt, vielen Dank für das nette Treffen am vergangenen Dienstag (28.06.16). Nach diesem Gespräch sind wir weiterhin guter Dinge, dass wir die Fläche in der Ruheplatzstraße gemeinsam mit Amandla und dem Bezirk entwickeln und dabei ein für alle Seiten gewinnbringendes Ergebnis erzielen können....

  • Juni2016

    Treffen mit Bezirksstadträtin Sabine Smentek (Jugend, Schule, Sport und Facility Management) und Ulrich Schmidt (Fachbereichsleiter im Sportamt) Agenda Aktueller Stand: Wie soll die Sporthalle finanziert werden? Wie ist der Zeitplan des Bezirks? Wie kann uns der Bezirk bis zum 31.08.2016 zusichern, dass wir die Dachflache baurechtlich als himmelbeet nutzen können?...