Hat die Flächensuche ein Ende?

Verwirrung um die weitere Option hinter dem Jobcenter-Turm

Nachdem uns überraschend die zentral gelegene Fläche zwischen dem Jobcenter-Turm und der Genter Straße auf dem Rathausplatz herangetragen wurde, sollte ein ämterübergreifendes Treffen Klarheit bringen (wir berichteten). Dabei sollten alle relevanten Akteure die Möglichkeit bekommen Stellung zu dem Flächenvorschlag zu beziehen. Dieses Treffen hat am Montag, 4.10. stattgefunden.

Doch leider haben nicht viele daran teilgenommen: Neben dem Straßen- und Grünflächenamt (SGA) und dem himmelbeet war nur noch die Landschaftsarchitektin des Rathausumfeldes dabei, der ein planerisches Urheberrecht für die Gestaltung zusteht. In dem angenehmen und konstruktiven Gespräch wurde die Position deutlich, dass eine Nutzung des himmelbeets der Fläche nach Einschätzung der Landschaftarchitektin viele Vorteile mit sich bringe, doch die Nachteile überwiegen. Sichtachsen wären durchbrochen und sogenannte Angsträume würden entstehen. Somit hat sich diese Option aller Wahrscheinlichkeit nach erledigt.

Wir konnten die Argumentation nachvollziehen und bedanken uns nochmals für das Gespräch. Und natürlich fürs Erscheinen. Wir finden es schade, dass keine Vertreter:innen des Stadtplanungsamtes an dem Treffen teilgenommen haben, schauen aber zuversichtlich auf die Zusammenarbeit mit dem SGA.

Fokus auf die Fläche an der Grenz/Ecke Gartenstraße

Jetzt heißt es: Voller Fokus auf die Fläche an der Grenz/Ecke Gartenstraße! Mittlerweile haben wir es sogar schriftlich: Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat am 05.10. 2021 eine offizielle Absichtserklärung unterschrieben, die uns diese Fläche zusichert und das SGA mit der Umsetzung beauftragt.

Foto Karte ©www.openstreetmap.org/copyright

Um den Umzug des himmelbeets zu stemmen, hätten wir in diesem Jahr noch die Möglichkeit Fördermittel vom Senat abzurufen. Mit den Fördermitteln können wir nicht nur Planung und Materialausgaben bezahlen, sondern auch mehr Beteiligung erreichen. Wir möchten unser Netzwerk erweitern und neue Partnerschaften direkt vor Ort knüpfen.

Wir fangen jetzt bereits mit der konkreten Planung des Umzuges an. Bald wollen wir mit der Nachbarschaft und sozialen Träger:innen über die zukünftige Gestaltung der neuen Fläche diskutieren. Als ersten Schritt wollen wir uns um die Anschlüsse kümmern: der Garten braucht Strom, Abwasser und vor allem frisches Wasser für die Pflanzen und die Menschen. Um die Fördergelder zu nutzen, sollten diese erste Maßnahmen vor dem 31. Dezember 2021 passieren.

Los geht’s!

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